Amazon hat soeben ein Softwareupdate für den Kindle freigegeben. Es soll innerhalb der nächsten Tage automatisch verteilt werden. Folgende Neuerungen werden genannt:
- Real Page Numbers
- Public Notes
- Before You Go …
- New Newspaper and Magazine Layout
Mein eigener Kindle braucht wohl noch ein Bisschen. Wer es ganz eilig hat, kann das Update aber über den PC herunterladen und manuell einspielen.
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Software Update für den Amazon Kindle
Amazon Kindle
Auf meinem letzten Trip nach London im November, nahm ich ihn das erste Mal so richtig wahr. Kein Wunder, die Rolltreppen zur Tube waren nahezu mit Werbeplakaten davon Tapeziert. Wenig später sah ich, wie ein anderer Fahrgast ein Gerät in der Hand hielt, dessen Display es wie einen Dummy aussehen lies. Der Text darauf sah aus wie gedruckt. Die Rede ist vom Amazon Kindle. In Deutschland ist er noch nicht wirklich verbreitet, nahezu unbekannt. In England und den USA ist er dagegen schon in aller Munde. Vom E Ink-Display war ich sofort beeindruckt. Trotzdem konnte ich bei dem Gerät keinen wirklichen Mehrwert entdecken.
Wieder zurück in Deutschland beschäftige er mich doch noch weiter. Ich befasste mich ausgiebiger damit. Leider musste ich feststellen, dass er momentan nur über amazon.com vertrieben wird und somit nicht unerhebliche Kosten für Verpackung, Versand, Steuern und Einfuhrzoll anfallen. Auch die extrem kleine Auswahl an deutschen eBooks im Kindle Store stellt einen enormen Nachteil dar. Das liegt aber vielmehr (und meiner Meinung nach aus gutem Grund) daran, dass sich Amazon nicht mit den deutschen Verlagen einigen kann, welche an einer Buchpreisbindung für eBooks festhalten. Allerdings gibt es einige andere Anbieter von deutschen eBooks mit größerer Auswahl.
Schließlich konnte ich doch nicht widerstehen und bestellte mit den Kindle 3G, dessen Lieferzeit mir mit ca. zwei Wochen relativ lange erschien.
Endlich bei mir angekommen, packte ich ihn aus. Als Verpackung dient scheinbar komplett recyclingfähiges Material. Die internationale Version wird nur mit einem USB-Kabel als Auflademöglichkeit und einer Kurzanleitung geliefert. Zum Schutz habe ich mir noch ein Ledercover dazubestellt. Ein Netzteil liegt nicht bei. Da man aber meistens sowieso schon ein USB-Netzteil von anderen Geräten daheim hat, bzw. die ziemlich seltenen Ladevorgänge am Computer vornehmen kann, stellt das kein großes Problem dar. Von der tatsächlichen Akkulaufzeit konnte ich mir bisher noch kein Bild machen. Dadurch, dass man ihn immer wieder mal am PC anschließt um eine Datei zu übertragen, habe ich ihn bis jetzt noch nicht leer bekommen. Amazon gibt die Laufzeit mit einem Monat bei ausgeschaltetem WLAN/3G an. Das E Ink Display benötigt nur Strom, wenn sich etwas darauf ändert, also zum Beispiel beim Umblättern. Eine Hintergrundbeleuchtung gibt es nicht. Das Display soll auch bei Sonneneinstrahlung lesbar sein.
Die einzige Enttäuschung bisher, ist der nur in groben Stufen einstellbare Zoom bei PDF-Dokumenten. Entweder ist die Schrift so klein, dass man sie nur noch gerade so lesen kann, oder sie ist so stark vergrößert, dass man seitwärts scrollen muss. Ein Mittelwert wäre hier wünschenswert.
Aus dem Kindle Store kann man sich Leseproben direkt auf seinen Kindle schicken lassen. Somit weiß man vor dem Kauf, ob das gewünschte Buch hält, was es verspricht. Zudem gibt es eine (wenn auch momentan noch spärliche) Auswahl an Zeitungen und Magazinen.
Auf dem Gerät sind bereits zwei englische Wörterbücher vorinstalliert. Wählt man in einem Buch ein Wort aus, wird dessen Bedeutung sofort als Hinweis am unteren bzw. oberen Displayrand angezeigt. Analog dazu kann man natürlich auch ein Englisch-Deutsch-Wörterbuch verwenden um so direkt eine Übersetzung unbekannter Wörter zu bekommen, ohne in einem extra Buch nachschlagen zu müssen.
Der Kindle ist momentan nur mit englischer Menüführung erhältlich. Da ich aber auch gerne mal ein englisches Buch lese, spielt das überhaupt keine Rolle. Wenn man ansonsten noch mit dem ein oder anderen Manko leben kann, bzw. es zu umgehen weiß, ist der Kindle der optimale eBook-Reader.
Froyo auf dem HTC Desire
Mittlerweile gibt es von T-Mobile endlich das Android Froyo-Update für das HTC Desire mit SLCD. Eigentlich habe ich mich davor gescheut es zu installieren, weil Anrufbeantworter-Nachrichten im wav-Format von der FRITZ!Box nur noch mit zusätzlichem Mediaplayer abspielbar sind, aber mittlerweile denke ich, damit leben zu können. Die Bedienung geht noch ein Bisschen flüssiger vonstatten, als Sie sowieso schon war. Auch der WLAN-Hotspot ist eine nette Spielerei. Ein großer Vorteil entsteht durch App2SD, wodurch man seine Apps, die vorher auf dem Telefonspeicher lagen, auf die SD-Karte verschieben kann. Somit hat man endlich wieder Platz auf den meist viel zu klein bemessenen internen Speichern. Außerdem scheint der Akkuverbrauch ein Stück geringer zu sein. Insgesamt hat es auch also gelohnt.
OpenID – Wird das noch was?
Kürzlich habe ich mich ein Bisschen mit OpenID beschäftigt. Es handelt sich um ein dezentrales Autentifizierungssystem für Webseiten. Eigentlich eine ziemlich geniale Sache. Einmal bei seinem OpenID-Provider angemeldet, loggt man sich auf weiteren Seiten nur noch mit einer URL (z.b. http://username.example.com) ein. Diese fragen dann beim durch die URL aufgelösten Provider an, ob man authentifiziert ist. Mittlerweile gibt es einige Dienste, die OpenID anbieten. Dazu gehören Twitter, Facebook, Google, MySpace, PayPal, usw. Leider agieren fast alle nur als Provider und nicht als Consumer. Irgendwie schade, da es sich so natürlich nicht wirklich sinnvoll nutzen lässt. Hoffentlich ändert sich daran in Zukunft noch etwas. Auch WordPress lässt sich über Plugins zu einem OpenID Provider erweitern. Entweder man Authentifiziert sich dann direkt über das Loginformular von WordPress oder delegiert an einen anderen OpenID-Provider weiter. Für kurze Zeit hatte ich das Plugin auch in Benutzung. Durch die bisher recht dürftige Verbreitung, lässt es sich allerdings noch nicht wirklich sinnvoll einsetzen. Von daher habe ich es vorerst mal wieder deaktiviert.
Android oder nicht Android – Das ist hier die Frage
Da mich Windows Phone 7 zunehmend weniger begeistert, bin ich mittlerweile am Überlegen, ob ich mir nicht als nächstes ein Android Phone nehmen soll. Die Tatsache, dass Microsoft (zumindest vorerst) kein Multitasking und Copy & Paste (sorry, aber das kann sogar mein N96) einbauen will, hat mich schon etwas abgeschreckt. Außerdem gibt Microsoft vor, dass zwar ein Speicherkartenslot eingebaut werden kann, dieser aber nur vom Hersteller zugänglich sein soll. Was soll das denn bitte? An Android stört mich allerdings, dass Google die Finger drauf hat. Wobei das dann letztendlich sowieso nur die Entscheidung zwischen Pest und Cholera ist. Falls jemand schlagkräftige Argumente für Android hat, immer her damit.
Erneuter Umzug
Ich habe Michi’s Blog wieder einmal umgezogen. Dieses Mal wieder auf einen Linux-Server und hoffentlich für längere Zeit. Der Arbeitsspeicher auf dem Windows-Server war doch etwas knapp bemessen. Hier habe ich das Vierfache. Außerdem passen IIS und PHP meiner Meinung nach nicht so wirklich gut zusammen. Größtenteils funktioniert es zwar, aber an manchen Stellen hakt es dann doch ein Bisschen. Die ständigen Updates, die meistens einen Neustart des Servers erfordern, sind auch nicht das Optimale. Die Option ASP.NET Anwendungen zu entwickeln benötige ich momentan auch nicht. Von daher lohnt sich ein Windows-Server einfach nicht. Sollte ich es doch nochmal in Erwägung ziehen, werde ich es mit Mono versuchen.
Sollte jemand auf der Suche nach einem günstigen Windows-vServer sein, kann ich QualityHosting wärmstens empfehlen. Alles funktioniert einwandfrei und der Preis ist nahezu unschlagbar.
You wouldn’t drink 9 year old milk
So why use a 9-year-old browser?
Unter diesem Slogan wirbt Microsoft damit den doch etwas in die Jahre gekommenen Internet Explorer 6 durch den neuen Internet Explorer 8 zu ersetzen.
http://www.microsoft.com/australia/technet/ie8milk/
Wird aber auch langsam Zeit.
Windows 2008: Zugriff auf Ports von bestimmten IP-Bereichen sperren
Seit einiger Zeit habe ich immer wieder Loginversuche von ausländischen IPs im EventLog. Mein Passwort ist zwar eigentlich sicher, aber ich finde es trotzdem besser überhaupt den Versuch an sich zu unterbinden. Da sich sicherlich die IPs immer wieder ändern, aber der IP-Bereich wahrscheinlich größtenteils der Selbe ist, lohnt es sich ganze IP-Bereiche zu sperren. Den Bereich, zu dem eine IP gehört, kann man zum Beispiel ganz einfach auf http://ip-lookup.net/ herausfinden. Welche Einstellungen dazu an der Windows Firewall nötig sind, zeigt das Video (Doppelklick für Vollbild):
Windows 2008 IP-Bereich sperren
IMAP2RSS
Vor einiger Zeit habe ich mir ein kleines PHP-Script geschrieben, welches ungelesene Mails meines IMAP-Accounts als RSS-Feed ausgibt. Ich wollte damit auf einen Blick sehen können, ob es sich lohnt mich über Webmail einzuloggen. Vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen:
<?php /********************************************************** Name: IMAP2RSS Author: Michael Voggenreiter Mail: michi[at]michis-blog.net Blog: http://www.michis-blog.net Version: 1.0 Last Change: 07.05.2010 17:00 **********************************************************/ $imapserver = "imap.example.com"; $username = "user@example.com"; $password = "secret"; $directory = "INBOX"; $mbox = imap_open("{".$imapserver.":143/imap}".$directory, $username, $password) or die(imap_last_error()); $mails = imap_search($mbox, "UNSEEN"); print("<?xml version=\"1.0\" encoding=\"UTF-8\"?> <rss version=\"2.0\"> <channel> <title>IMAP2RSS</title> <description>Get your unread mails as RSS Feed</description> <language>de</language> <link>http://xml-rss.de</link> <lastBuildDate></lastBuildDate>"); foreach($mails as $mail) { $currentmail = imap_header($mbox, $mail); print("<item> <title>".imap_utf8($currentmail->subject)."</title> <description /> <author>".htmlspecialchars($currentmail->fromaddress)."</author> <pubDate>".imap_utf8($currentmail->date)."</pubDate> </item>"); } print(" </channel> </rss>"); imap_close($mbox); ?>
Zum Schluss noch ein Sicherheitshinweis: Wenn das Script auf einem öffentlich zugänglichen Webserver läuft, kann natürlich jeder, der den Namen der Datei kennt, die ungelesenen Mails sehen. Man sollte das Script also noch entsprechend absichern.
Aus diesem Grund wird auch nur der Betreff der Mails und kein Inhalt ausgegeben.
Virtuellem Benutzer Berechtigungen erteilen
Bei der Einrichtung meines Servers bin ich nahezu verzweifelt, als ich einem virtuellen User Rechte auf die entsprechenden Verzeichnisse zuweisen wollte. Ab IIS 7 läuft ein App Pool standardmäßig unter einem virtuellen Benutzer, der den Namen des Pools trägt. Der Haken an der Sache ist, dass man den Benutzer nicht einfach über die Eigenschaften eines Ordners zuweisen kann. Er taucht dort schlicht und einfach nicht auf. Des Rätsels Lösung ist ein einfacher Befehl:
icaclcs <pfad> /grant "IIS APPPOOL\<poolname>":F
Den Namen des Pools, bzw. den Namen des virtuellen Benutzers, kann man ganz einfach im Taskmanager herausfinden.
Mit dem Wissen, dass dieser Befehl mein Problem lösen sollte, habe ich mich aber trotzdem noch eine gute halbe Stunde weiter damit beschäftigt. Ich hatte versucht den Befehl in der PowerShell abzusetzen, die sich immer wieder über einen ungültigen Wert im grant-Parameter beschwerte. Scheinbar möchte die an dieser Stelle keine Anführungszeichen. Im Pfad werden diese aber Beispielsweise akzeptiert. Schuld ist hier wahrscheinlich nur mein mangelndes Wissen über die PowerShell. Erlösung brachte dann der Versuch den Befehl in der Eingabeaufforderung abzusetzen.